Mittwoch, 25. März 2026

BonBini-Ziele mit alternativem Transport, Kapitel 2, Irland

 Irland 

Dieser Beitrag spielt am 24. Mai 2025
Wir sind in Irland angekommen.
Es wird jeweils beides angegeben, die zurückgelegte und die vor uns liegende Strecke.
Hier in nautischen Meilen von Amsterdam bis Cork.


Zuletzt waren wir 2009 in Irland, anlässlich der damaligen Assistant-Teachership an der Moat Primary School. Weil wir so viel Wunderbares mit Land und Leuten erlebten während des damaligen Aufenthaltes in Sophie's Cottage, freuten wir uns auch diesmal riesig auf diese Insel.

Wir erkunden die Hafenstadt auf eigene Faust.



Internationale Wörter gälisch geschrieben (hier und weiter oben).

Informationen am Heritage-Center
Eine Familie wartet aufs Auswandern.

Ein paar Blümchen müssen sein, wenn sie schon so hübsch die cork'schen Mauerspalten zieren. Wie später im Jahr auf unserer Wohn-Gemeinde-Homepage zu lesen ist, nimmt das Berufkraut (es gibt mehrere Arten davon) unaufhaltsam überhand.
Kein Margritli, sondern Stachelspitziges Berufkraut.
Echter Venusnabel
Rote Spornblume
Hättet ihrs erkannt? Ich auch nicht. Nochmals das Stachelspitzige Berufkraut!
Braunstieliger Streifenfarn

Wir sagen ja, wir seien in Cork, während die Hafenstadt, auf einer Insel in Cork Harbour, offenbar Cobh genannt wird. Es führt eine Eisenbahnstrecke vom Hafen in die Stadt hinein.
Hier also Eindrücke von der Hafenstadt.

Die bunten Farben der Gebäude, one or two Pints of Guiness, und die Musik machen das Leben auf der irischen Insel fürwahr lebenswert.




Letzter Hafen der Titanic.
Das Werk der Tide.



2015 zum 100-jährigen Gedenken an den Untergang der Lusitania
wurden Tafeln zu Ehren der umgekommenen Besatzung gestiftet.
Ziegelsteine kreativ.
Der Schornstein eines ehemaligen Pumpwerkes zur Energie-
Gewinnung bleibt bestehen.
Im Kelly-Pub an der Strasse vom Hafen zur Stadt.

Da wohnen wir doch tatsächlich einem
Ceilidh (Keylee) bei, singen und bestimmen mit.


Uns zu Ehren wird sogar gejodelt.

Der Musiker ist pensioniert und verdient sich so, wie viele andere, ein Zubrot. Wir werden noch diverse Kostproben davon in unterschiedlichem Zusammenhang erleben. Reiseleiter und Reiseleiterinnen, die nicht nur über ihre Pensionierung hinaus Lehrerin oder Lehrer sind, sondern in ihren Ferien für den Tourismus als Guide oder / und als Musiker arbeiten, sind offenbar keine Seltenheit auf den nordischen Inseln.

Bevor wir um 17 Uhr ablegen, spricht der Kapitän zu uns und erklärt sehr genau, weshalb nichts aus unserem Besuch von Belfast wird. Während die Gäste ihre Ausflüge genossen, besprach er sich sehr genau mit dem Bord-Meteorologen, welcher das kommende Tief als schwerwiegend betrachtet. Windstärken bis 10 Bft und Wellen beträchtlicher Höhe würden uns auf der Strecke zwischen Irland und Island herausfordern. Deshalb habe er sich entschieden, Island so schnell, wie möglich anzusteuern und in Reykjavik zu sein, bevor der Sturm sich über uns entladen würde. Die Kursänderung werde uns zwischen England und Irland, sowie hinter den Hebriden in ruhigerem und sicherem Wasser durchführen.

Als Segler können wir den weisen Entscheid des Kapitäns zu Gunsten von Mensch und Material bestens nachvollziehen. Er kann mit mehreren tausend Menschen an Bord kein Risiko eingehen.

Leinen los von Cork um zwei Minuten vor 17 Uhr.
Tschüss Irland!

Da ist tatsächlich etwas im Anzug!

Das Pilot-Boot schwenkt ab.

65 km in Böen sind erst gut 7 Bft
Wir sollen am 27. Mai um 6 Uhr früh in 
Reykjavik ankommen. Der ursprünglich
geplante Kurs wäre die rote Linie.

Am nächsten Morgen um 8 Uhr sind wir bereits auf Höhe Glasgow. 
Wir kamen schnell und sicher zwischen den Inseln voran.
Belfast liegt weit hinter uns, ebenso Bangor, von wo aus
Columban und Gallus nach dem Festland gereist sind, um es erneut
zu christianisieren.

Das Personal sieht man mit Papierbeuteln
in den Essbereichen...