Irland
Dieser Beitrag spielt am 24. Mai 2025
| Es wird jeweils beides angegeben, die zurückgelegte und die vor uns liegende Strecke. Hier in nautischen Meilen von Amsterdam bis Cork. |
Zuletzt waren wir 2009 in Irland, anlässlich der damaligen Assistant-Teachership an der Moat Primary School. Weil wir so viel Wunderbares mit Land und Leuten erlebten während des damaligen Aufenthaltes in Sophie's Cottage, freuten wir uns auch diesmal riesig auf diese Insel.
Ein paar Blümchen müssen sein, wenn sie schon so hübsch die cork'schen Mauerspalten zieren. Wie später im Jahr auf unserer Wohn-Gemeinde-Homepage zu lesen ist, nimmt das Berufkraut (es gibt mehrere Arten davon) unaufhaltsam überhand.
| Braunstieliger Streifenfarn |
Wir sagen ja, wir seien in Cork, während die Hafenstadt, auf einer Insel in Cork Harbour, offenbar Cobh genannt wird. Es führt eine Eisenbahnstrecke vom Hafen in die Stadt hinein.
Hier also Eindrücke von der Hafenstadt.
Die bunten Farben der Gebäude, one or two Pints of Guiness, und die Musik machen das Leben auf der irischen Insel fürwahr lebenswert.
| 2015 zum 100-jährigen Gedenken an den Untergang der Lusitania wurden Tafeln zu Ehren der umgekommenen Besatzung gestiftet. |
Uns zu Ehren wird sogar gejodelt.
Der Musiker ist pensioniert und verdient sich so, wie viele andere, ein Zubrot. Wir werden noch diverse Kostproben davon in unterschiedlichem Zusammenhang erleben. Reiseleiter und Reiseleiterinnen, die nicht nur über ihre Pensionierung hinaus Lehrerin oder Lehrer sind, sondern in ihren Ferien für den Tourismus als Guide oder / und als Musiker arbeiten, sind offenbar keine Seltenheit auf den nordischen Inseln.
Bevor wir um 17 Uhr ablegen, spricht der Kapitän zu uns und erklärt sehr genau, weshalb nichts aus unserem Besuch von Belfast wird. Während die Gäste ihre Ausflüge genossen, besprach er sich sehr genau mit dem Bord-Meteorologen, welcher das kommende Tief als schwerwiegend betrachtet. Windstärken bis 10 Bft und Wellen beträchtlicher Höhe würden uns auf der Strecke zwischen Irland und Island herausfordern. Deshalb habe er sich entschieden, Island so schnell, wie möglich anzusteuern und in Reykjavik zu sein, bevor der Sturm sich über uns entladen würde. Die Kursänderung werde uns zwischen England und Irland, sowie hinter den Hebriden in ruhigerem und sicherem Wasser durchführen.
Als Segler können wir den weisen Entscheid des Kapitäns zu Gunsten von Mensch und Material bestens nachvollziehen. Er kann mit mehreren tausend Menschen an Bord kein Risiko eingehen.
| 65 km in Böen sind erst gut 7 Bft |
| Wir sollen am 27. Mai um 6 Uhr früh in Reykjavik ankommen. Der ursprünglich geplante Kurs wäre die rote Linie. |