Sonntag, 8. Februar 2026

Stadthafen Enkhuizen zum Abschluss

Dieser Beitrag spielt in der 2. Junihälfte 

Unter Segeln von Hoorn nach Enkhuizen


Weiter gehts nach einer eher unruhigen Nacht - unruhig weniger vom Wetter her, als vielmehr von unseren Päckliliegern her. Zu viert stampfen diese ständig hin und her. Vom Schiff an Land, von der Mauer aufs Schiff und erneut zurück. Nicht etwa nur ein Einzelner, sondern stets alle vier. Zudem steigen sie nicht, wie gute Seemannschaft es lehrt, bei den Wanten hinüber aufs fremde Schiff und zurück, sondern hinten vom Cockpit her. Aus ihrem Cockpit raus, aufs Laufdeck neben unserem Cockpit. Ein Wunder, dass sie nicht noch direkt durchs Cockpit trampeln. Man legt sich heute auch nicht mehr im Wechsel Bug, Heck, Bug, Heck, sondern einfach alle in dieselbe Richtung. Nun gut, Seemannschaft gilt nicht mehr. Solches lesen wir auch von Ankerbuchten im Süden. Wenn der Schwojkreis zu klein ist für den Neuankömmling, müssen halt die schon Ankernden besser fendern! 

Trotz unserer Müdigkeit legen wir ab und können erleichtert weiterfahren, nachdem nun alles im Motor wieder seine Richtigkeit hat. Eigentlich wäre Volendam angesagt, aber mit heutigem Südwest und morgigem Nordwind ist es wohl besser, von Anfang an Enkhuizen ins Visier zu nehmen.

Die Hafenmeisterin im Stadthafen Enkhuizen ruft uns ein Willkommen zu. Wir sollen nehmen, was frei ist. Dieser Aufforderung folgen wir sofort gerne und nehmen uns eine Box vorne beim Bahnhof. 

Gut festgemacht, Strom angeschlossen und ab ins Stätdchen. Das 't Ankertje dürfen wir ja nicht warten lassen. Auch meine Plüsch-Klompen finde ich endlich, nachdem Amsterdam und Hoorn das nicht geboten haben und wir Volendam nicht anliefen. Marion führte mich in einer früheren Saison in diesen auf Andenken spezialisierten Laden in der Gasse der Bäckerei. Hier treffe ich Landsmänninnen, die mit einer Reisegruppe vom Flussboot hier Station machen.

Ein Sundowner beim Hafenkino im Cockpit beschliesst diesen gemütlichen Abend.

Sieht aus wie auf dem Meer in diesem Morgendunst.

Ja, man ahnt nicht immer, was später sein wird.
Nochmals viereinhalb Stunden gesegelt.
Abendstimmungen im Buitenhaven Enkhuizen.



Die Sonne erwischt noch die Baumwipfel.
Noch sind die Päckli normal gross.
Hier liegen sie an der Südmole schon zu viert.
Die Hafeneinfahrt wird schmaler.
Am weitesten entfernt liegen sie schon zu fünft.
Die Windfahne des Dromedaris leuchtet gülden in der Abendsonne.
Windfahne am Tag.
Seezeichen mit Leuchtfeuer.
Natürlich ist das Hafenkino auch wieder unterhaltsam. Ein grosser Segler mit einer ebenso grossen Mannschaft lässt alle seine Schrauben hören (Motorantrieb, Heck- und Bugstrahler). Trotz diesem Aufwand schafft er es erst, an einem anderen Boot festzumachen, nachdem ein Crew-Mitglied mit einer Leine übergestiegen  ist. Dummerweise versuchen sie (so viele Crews) meistens zuerst die Vorleine festzumachen, wodurch das Heck abgetrieben wird, bis das Boot beinahe senkrecht zum Zielboot steht ...

Flanieren

Am Mittwoch und Donnerstag beehren wir logischerweise sowohl das 't Anktertje, als auch die Mastenbar im Compagnieshaven. Beide warten auf mit Hafenkino, das 't Ankertje auch noch mit der Hubbrücke.
Leider überzeugt die Dessertkarte der Mastenbar nicht wirklich. Zudem geht da am Houtribkanal ein S.. kalter Wind. 
Trotzdem passt es, dass wir hingehen, denn im Joosten-Ship-Chandler bieten sie Krähen an, die andere Vögel von den Booten fernhalten sollen. Einen Versuch ist es wert. Auf der BonBini nutzen wir die Schlangenhüterin. Wirkt so la-la. 
Auf dem Heimweg schauen wir im kleinen Nautikladen am Buitenhaven vorbei, was eine Caprihose und ein T-Shirt erbringt. Zum Glück, denn am Folgetag reisst die Naht der alten Hose.

Am Freitagmorgen liefert der Weg zum VoMar ein nettes Erlebnis. Die Autorin bedankt sich bei der Autofahrerin für deren Anhalten. Diese wiederum bedankt sich mündlich, indem sie extra dazu das Seitenfenster herunter lässt, dafür, dass ihr gedankt wurde. Ist das nicht nett?
Wie zu entdecken ist, sind die holländischen Kirschen pro Kilo um zwei Euro von 14 auf 12 heruntergeschrieben. Morgen holen wir uns auch welche.

Für Mittsommer wissen wir gar nicht recht, was wir unternehmen wollen. Schliesslich gehts in den Snouck-van-Loosen-Park, in der Gegend vom Bahnhof. Dieser wurde gestiftet durch das Erbe dieser Frau, welche von 1807 bis 1885 lebte. Ebenso ist das (ehemalige) Hotel am Stadthafen bei der hinteren Brücke nach ihr benannt. Einen Apéro nehmen wir im Garten bei der Kirche und verarbeiten die tollen Bilder vom Park und den Stegen.
René kocht. Mmmh, lecker!

Immer mal wieder ist ein bisschen Haushalt nötig, was am Folgetag mit dem neuen Staubsauger ein Kinderspiel ist. Auch die Blätter an Deck werden weggefegt, allerdings tatsächlich mit dem Besen.

Danach gehts an die Kermis oder Kermes, bei uns Chilbi, Kirchmesse. Heute wäre Joli 63 geworden, noch nicht einmal AHV-berechtigt. Sie fehlt uns schon fast ein Jahr.

Immer wieder ein Blickfang.
Schon die Kleinen sollen sich ans Leben an Bord gewöhnen.
Ob die Nofretete selbst geputzt hat? Und Erinnerung an Klaus' Segler Nefertiti.
Weisser Steinklee
Moschusente

Hoppla, da fehlt wohl Mannschaft!
Der Klüver an diesem Gaffelsegler ist grad geborgen.
Grauer Fischer unter rotem Dach des Fischerbootes.
Nicht Alpenrose, sondern Gebirgsrose.
In der Schweiz sind wir die Einzigen mit diesem Namen.
Da ist fleissig gebaut worden.
Gut, mach es genau so, wie die Eltern!

Offenbar leben einige dieser Rasse hier.
Erholsamer Spazierpark.
Trompetenbaum
Sehr ähnlich, ist aber ein Blauglockenbaum.
Wie Stockenten erscheinen.
dito.
Der Lotus-Effekt am Vorbild.

Wohnen am Wasser.
Silberlinde, fast buchstäblich.
Eine Weinrebenart. Man denkt eher an Hasel.
Pestwurz.
Eine Bohnenart
Japanischer Schnurbaum
Strassennamen gibts.
Essiggurken-Steg.
Ziemlich schmal, so richtig ein Märchenhäuschen.
Ups! Das hält noch?
Eine Hochzeitsgesellschaft flaniert in Kirchennähe.
Backsteinmauer muss nicht langweilig sein.
Der neueste Stein der Würdigung.

Taxi-Hafenrundfahrt für Junioren.
Bisschen gross der Fisch-Happen?
Stammsitz der Schwarzkopfmöwe.

Auswärts essen


Die veganen Gehacktballetjes im 't Ankertje sind nicht ganz vegan, haben aber trotzdem geschmeckt. Die vegane Sorte, welche tatsächlich noch besser schmeckt, bestellen wir nach. Zum Schluss erlässt uns die Wirtin die falsch servierten Gehacktballetjes. Fürs nächste Mal nehmen wir einen kleinen Löffel mit, damit am Schluss die leckere Sosse nicht einfach übrigbleibt und weggekippt wird..

Dieser schmackhafte Snack wird tatsächlich mehrmals schnabuliert. Jetzt aber erhalten wir von Anfang an die vegane Version.

Kultur, auch mit der Hafenmeisterin


Wie immer, suchen wir Musik. Diejenige am Fis-Avslag direkt am Buitenhaven ist ein Gitarrensolo, das wir dann aber zuhause fertig anhören, nachdem wir bei einem Bierchen dem Anfang beigewohnt haben.

Im Dromedaris an einem anderen Abend geht es um ein Gitarren-Duo. Die Hafenmeisterin setzt sich mit ihrem Partner zu uns an den Tisch. Sie sei seit 30 Jahren in Enkhuizen. Ihr Deutsch klingt nativ. Wir sprechen sie an auf ihre spontane Hilfs-Aktion für einen Segler, der etwas unbedarft längsseits an der Südmole anzulegen versuchte. Frau Hafenmeister machte in aller Eile irgendwo fest und rannte dem Unbeholfenen zu Hilfe. Solche Aktionen brauche sie, sie würde sonst total steif, den ganzen Tag im Hafenmeister-Boot sitzend nur nach dem Rechten zu sehen. Sie empfiehlt uns gleich den nächsten Auftritt im Dromedaris, den wir dann leider nicht wahrnehmen. Die Hafenmeisterin ist mit Recht stolz auf ihren Hafen.

Julia Adriana und Nolwenn singen und spielen. Es geht um angenehm leise, leidenschaftliche Lieder des Singer-Songwriters. Doch nach einer Stunde wird es immer schwieriger, zu erkennen, in wiefern sich der aktuelle Song melodisch vom vorherigen unterscheidet. Schliesslich verabschieden wir uns ganz diskret französisch und wandern zurück an Bord.

Tags darauf macht ein Österreicher in einer Nachbar-Box fest. Ob das wohl gut gehe, fragen die Hafenmeister, ein Schweizer und ein Österreicher so dicht nebeneinander. Wir meinen, wenn die Obrigkeit nichts höre, werde es gut gegangen sein.

Gitarren-Solo am Fisavslag
Das Dromedaris lässt alle Viertelstunden sein Carillon erklingen,
mal länger, mal kürzer.
Die Julia Adriana singt mal mit Nolwenn, mal alleine auch in
Berlin oder Glasgow.
Viele Jahre lief da nur für angemeldete Gruppen etwas, zum Beispiel für
den Segel- und Ruderclub vom Buyshaven der Jahres-Apéro.


Stimmungsvolles Inneres des Dromedaris.
Unsere Hafenmeisterin fährt am 't Ankertje vorbei.
Hübsche normale Cumulus- und Linsen-Stapelwolken.
Wer hätte gedacht, dass dies unser letzter Enkhuizen-Besuch auf der 
BonBini ist?

Freitag, 6. Februar 2026

Nicht nur Historie in Hoorn

Dieser Beitrag spielt Mitte Juni 2025 

Wenn geisterhafter weisser Dampf dem Auspuff entsteigt

Bei strahlendem Sonnenschein und vier Beaufort Ost setzen wir die Segel. Nur auf der Höhe von Marken ist es kurz nötig, einen Schub mit der Maschine zu geben, damit wir um seine Ostkardinale gut herum kommen. Hier wird an der Verstärkung und Verbreiterung des Zugangswegs zum Leuchtfeuer sowie der Erhöhung und Verstärkung der Schutzdämme von Monnickendam gearbeitet. 

Was soll dieses Bild eines der beiden riesigen Masten der
Hochspannungsleitung?
Zu dem Zeitpunkt war uns etwas noch nicht bekannt.
Blick zurück auf Amsterdam.

Das Pferd ist zu sehen.
Fleissig am Verstärken und Verbreitern.
Ja,  genau, auch diesmal muss diese Foto sein.

So segeln wir also auf einem Bug von der IJ bis vor Hoorn, wie herrlich! Dass in dieser Gegend ein Überfluss von Kraut wächst, auch im Fahrwasser, ist bekannt. Trotzdem finden wir es unangebracht, dass sich von diesen langen lästigen Stängeln wieder welche in Schraube und Ruder verfangen haben. 

Später stellt sich heraus, dass der mangelnde Vortrieb nicht nur dem Gemüse geschuldet ist. Schon am Morgen in der IJ, nachdem wir zügig geschleust worden sind und kaum auf die Brückenöffnung warten müssen, klagt der Skipper über Unregelmässigkeiten. 

Mit behendig wechselndem Vorwärts- und Rückwärtsgang im Vorhafen Hoorn liefert der Auspuff geisterhaften weissen Dampf. An der Stadskade im Gemeentehaven Hoorn testet René weiter, füllt mehrfach Kühlflüssigkeit für den inneren Kühlkreislauf nach, weil diese scheinbar einfach verdampft. 

Am Telefon verspricht der Mechaniker, gleich am Freitag zu kommen. Da wird sich auch sofort zeigen, wie praktisch es ist, dass wir direkt an der Hafenmauer liegen.

Die 30° schafft es noch.


Genau, das Bordthermometer zeigt im Salon
gefühlt 30° (21° in der Sitzbank)

Wie versprochen, berücksichtigt der Bootsmechaniker uns auch wirklich schnell an diesem 30°-heissen Freitag. Um halb zwei ist er mit seinem Boot an unserem fest und findet Verschiedenes. Die Endursache ist ein durch Rost vergrössertes Loch am Motorblock vor dem Auspuff-Krümmer.  Doch auch anderes ist nicht gut. Die Dichtungen am Wärmetauscher wurden in Laboe 2023/24 nicht nur eingeklemmt (was der Skipper damals zum Glück rechtzeitig entdeckte und nacharbeiten liess), sondern auch falsch eingesetzt. Dies ist zwar jetzt nicht ursächlich für den Motorschaden, sondern "nur" für die Kühlung selbst.

Dichtung am Wärmetauscher hängt etwas schief.






Jedenfalls versucht Mark Gonggrijp auf Montag Ersatzteile zu finden und melde sich wieder, was dann sehr zuverlässig klappt. Das Ersatzteil passt Mark sogar farbtechnisch an seinen Einsatzort an. (info@jachtservicehoorn.nl).
Damit Mark mit seinem Boot richtig anlegen kann, hängten wir gestern die Tafel "belegt" an die Reling, nachdem wir mehrere Päckchen-Fans darüber informieren mussten, dass wir den Mechaniker erwarten. Das passt dann tatsächlich bestens. Eigentlich hätte Mark gerne, dass wir mit der Karte auf seinem Büro bezahlen würden, war dann aber damit zufrieden, dass wir ihm die Bankbstätigung des Auftrags per E-Mail senden. Wenn ihn öfters jemand über den Betrag von 2500.- Euro betrügen würde, hätte seine Werkstatt wohl kaum Dauer. Segler segeln weg.

Blumenschmuck in der Hafenmauer.
Ob der schwarze Motorsegler so bald wieder loskommt? Ein Blässhuhn
bezieht Stellung auf der Badeplattform.

Tücken der Elektronik

Wenn man reist, muss man auch immer wieder Abfall entsorgen. Häufig gelingt das ganz gut, vor allem, wenn Glas und Pet in die Läden zurückgebracht werden kann, was sich gleich mit dem Einkauf erledigt. Doch in Hoorn ist nirgends ein vernünftiger Abfall-Behälter zu finden. In der Gebrauchsanweisung zum QR-Code, den wir beim Entrichten der Hafengebühr erhalten und fotografiert haben, steht dann, dass man die Behälter mit QR-Code nutzen müsse. Aha, mal suchen.

Es ist gelungen!

Tatsächlich, von solchen stehen einige (noch) funktionierende hier in der Nähe und beim Hafenbüro. 
Die Anweisung steht deutlich oben auf dem Container. Scheint alles klar oder? Mehrere Sekunden auf den Knopf drücken, den Piepton hören und anschliessend den QR-Code scannen. 
Was kriege ich mit dem Scan?! Werbung für diverse Abfall-Systeme! Dabei sollte mit dem Scannen und auf den Knopf Drücken der Container sich öffnen. Oh je. Da steh ich nun, ich armer Tor ...  . Gerettet werde ich durch eine Mitbenutzerin, welche mir erklärt, dass da nicht mit dem Handy ein Code gescannt werden, sondern der erhaltene QR-Code an den Scanner gehalten werden müsse, also unten an dieses Ding, das da so ein bisschen schräg aus dem Kasten heraussteht, oberhalb der weissen Pfeile. Genau, da macht ein kleiner weisser Pfeil darauf aufmerksam, dass man den QR-Code scannen müsse. Irgendwie nicht nur Tor, sondern Sisiphus dazu und immer noch quasi ... so klug als wie zuvor. 

Das ist aber noch nicht das Ende, oh nein. Jetzt gilt es zusätzlich zirkusreife Artistik und Beweglichkeit zu zeigen. Der eigene QR-Code auf dem eigenen Handy ist nur ein Teil des Sesam-Öffne-Dich. Er soll bitte auch lange genug auf dem Handy-Bildschirm sichtbar bleiben, dass ich mit dem Telefon in der rechten Hand und nicht verkehrt herum unter diesen Scanner komme, während ich gleichzeitig oben mit der Linken 5 Sekunden lang auf den Knopf drücke, nach dem Piepton immer noch mit der Rechten unter dem Scanner bereit bin, mit der Dritten dann die Schublade öffne und mit der vierten Hand den Beutel auch noch hineinschwinge. Vorsicht, das Handy muss in der Hand bleiben und darf nicht mitgeschwungen werden. Uff!

Waggel durch Hoorn

Im Appelhaven sitzen wir im Kneipen-Boot und schauen den SUPern zu,
wobei das wohl für die Brücke eher Sit-up-, statt Stand-up-paddeln heisst.




Ein paar Strassen weiter: 
Was jetzt? Celly oder Kelly?
Hausregeln fürs Fest.
Das 25. Stadtfest Hoorn.
Hübscher Himmel.
Elfenwohnung mitten in der Stadt, also quasi Stadtwohnung.

Mord an Bord

Hennen-Abend: Unser Päckli-Lieger mit grosser Badeplattform muss
die Hauptperson ermorden. Das Absperrband für den Tatort wird ausgerollt.
Das Opfer darf nach dem dokumentierten Mord 
wieder aufstehen und schafft es gut zurück an Land
über die beiden Boote.
Offenbar reicht auch ein Bootssteg als Tatort, wie wir später im 
Traditionshafen sehen.
Ins Nirwana gings wohl nicht.
Die Schiffsjungen halten Ausschau nach der Bontekoe, mit der sie
1618 bis 1620 nach Ost-Indien fahren.
Doch ihr Blick reicht erst bis zur Soeverein.

Essen im Turm

Blick aufs Stadtfest von der Turm-Terrasse aus, als wir für den Abend reservieren.
Auch zum Reservieren gibts Musik.



Das Einhorn als Symbol von Hoorn hält die vier Wappen der Bürgermeister
zusammen, unter welchen der Turm seine erste Renovierung erfuhr.
Diese steile, enge Treppe führt zum Speisesaal hinauf.
Menüwahl am gelungenen Abend.
Wie in einer Nordstory aus Schweden erfahren,
schmeckt diese Kamille wirklich nach Ananas

Das Einhorn ist nicht einfach ein Pferd mit Horn auf der Stirn, sondern steht im Wappen Hoorn für Frieden und Wildheit. Obwohl England und Holland im Laufe der Jahrhunderte in viele Kriege gegeneinander verwickelt waren, gilt für beide das Einhorn als Wappentier. 

Im Turm, im dem wir nach über die Jahre immer wieder missglückten Versuchen, endlich einen Platz fürs Abendessen reservieren können (René hatte es 2019 mit Christoph zuletzt geschafft.) geniessen wir ein äusserst schmackhaftes Menü. In Holland werden die Beilagen stets sehr reichhaltig in Extra-Schälchen zum Fleisch serviert. Zum Tournedos mit Pfeffersauce wurde Spargel, Karotte, frischer Cole-Slaw, gedämpfter Chicorée mit Käse überbacken und Pommes gereicht.